Von der Knaben-Mittelschule zur
Staatlichen Realschule
Kleine Schulgeschichte
| 1956 |
Am 12.September 1956 wurde die "Staatliche Mittelschule für Knaben" vom damaligen Bad Kissinger Oberbürgermeister Dr.Hans Weiß in den Räumen der ehemaligen "Liebeskind-Gaststätte" (Kapellenstraße) aus der Taufe gehoben. In zwei Klassen wurden zu Beginn der Schul-Geschichte 64 Knaben von drei Lehrkräften unterrichtet. Der erste Schulleiter war Dr.Georg Keeser. Als dieser 1959 als Dozent an das Staatsinstitut für die Ausbildung von Lehrern an Mittelschulen nach München-Pasing berufen wurde, übernahm Dr.Ludwig Wolf die Leitung der Schule.Für die Mädchen, die sich nicht für den gymnasialen Bildungsweg entschieden, stand bis 1972 das Institut der Englischen Fräulein – ebenfalls in der Kapellenstraße – zur Verfügung.Mit dem Schuljahr 1958/59 war die Mittelschulausbildung auf vier Jahre erweitert worden. Dies hatte einen ersten, starken Wachstumsimpuls zur Folge. Im Schuljahr 1959/60 wurden in 7 Klassen 197 Knaben von 12 Lehrkräften unterrichtet. |
| 1961 |
Im April 1961 konnte der zweistöckige Erweiterungsbau der Mittelschule mit Fachräumen und Aula eingeweiht werden. Die Baukosten betrugen 880.000.—DM. Darin enthalten war die Einrichtung, für die 130.000.—DM ausgegeben wurden. Die Schule wurde in diesem Jahr auch als Ausbildungsschule (Seminarschule) für den Lehrernachwuchs anerkannt.
Zu Beginn der Schulhistorie umfasste der Einzugsbereich der Staatlichen Mittelschule Bad Kissingen auch den ehemaligen Landkreis Hammelburg. Im Jahre 1970 entstand die "Filiale Hammelburg" der – nun so bezeichneten – Staatlichen Realschule Bad Kissingen. An ihr wurden damals 120 Schüler in drei Klassen unterrichtet. Zwei Jahre später wurde die Staatliche Realschule Hammelburg selbstständig.
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| 1970 |
Im Jahre 1970 wurden erstmals an der Realschule Bad Kissingen auch Mädchen aufgenommen. Im gleichen Jahr wurde der Schulleiter, Dr.Ludwig Wolf, zum Ministerialbeauftragten für die Realschulen in Unterfranken ernannt. Sein Dienstsitz blieb die Staatliche Realschule Bad Kissingen. Konrektor Arno Leupold wurde zum Ständigen Stellvertreter befördert.Im Jahre 1972 schloss das Institut der Englischen Fräulein seine Pforten. Die 8 Klassen mit 282 Schülerinnen wurden von nun an von den Lehrkräften der Realschule unterrichtet. Die Klassenräume im Institut mussten aus Platzgründen weiterhin mit genutzt werden.
Mit der Gebietsreform 1972 hatte der Landkreis Bad Kissingen die Stadt als Sachaufwandsträger abgelöst. Die bereits bestehenden Pläne für einen Schulneubau wurden nun rasch voran getrieben.
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| 1976 |
Nach einer Bauzeit von zweieinhalb Jahren konnte die neue Realschule am Valentin-Weidner-Platz (früher: Maxplatz) am 23.Juli 1976 feierlich eingeweiht werden. Der Bau hatte ca.12 Millionen DM gekostet.Im Juli 1981 wurde Dr.Ludwig Wolf in den Ruhestand verabschiedet. Der bisherige Ständige Stellvertreter, Arno Leupold, übernahm als Realschulrektor die Verantwortung.Beim 25-jährigen Schuljubiläum, das im Schuljahr 1981/82 gefeiert wurde, war die Schülerzahl auf 915 Schülerinnen und Schüler angewachsen. Der Unterricht wurde von 43 hauptamtlichen Lehrkräften erteilt. Die Staatliche Realschule Bad Kissingen war damit zur größten Realschule in ganz Unterfranken angewachsen.
Nach fast 30-jährigem Wirken wurde im Juli 1985 RSR Arno Leupold in den Ruhestand verabschiedet. Zum Nachfolger wurde RSR Wolfgang Gerbracht ernannt, der 15 Jahre lang, bis zum Ende des Schuljahres 1999/2000 die Geschicke der Staatlichen Realschule Bad Kissingen verantwortlich leitete. Sein Nachfolger wurde Realschulrektor Wolfgang Zehnter: er trat am 1.August 2000 seinen Dienst an der Staatlichen Realschule an.
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| 2002 |
Seit Beginn des Schuljahres 2002/2003 wird die Staatlichen Realschule Bad Kissingen als 6-stufige Realschule geführt.
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| 2004 |
Die bauliche Aufstockung der Realschule wird mit der offiziellen Übergabe im September 2004abgeschlossen. Die Schülerinnen und Schüler können sich über neue und modern eingerichtete Klassenzimmer freuen.
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| 2006 |
Das Jubiläum „50 Jahre Staatliche Realschule Bad Kissingen“ wird mit einem Festakt, einem „Tag der offenen Tür“ und einem Ehemaligentreffen begangen.Gefeierter Höhepunkt ist eine Multimedia-Show zur Schulgeschichte. |
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